Oft lagen die Hunde im Hof oder Stall herum.
Im Jahr 1922 wurde der erste zuchtbuchführende Vereins geründet: der Hovawart Verein für Deutsche Schutzhunde e.V., Thale.
Der Hovawart wurde 1937 als eigenständige Rasse und im Jahre 1964 als Gebrauchshund anerkannt.
Bei einem Besuch in Thale im Harz auf der Suche von Spuren seiner Vorfahren nutzte Dagur ebenso wie seine Ahnen die Bode zum Wassertreten und entdeckte in der Stasse in der Kurt F.König gewohnt hat sogar einen Stein mit seinem Namen.
Der eigentliche Beginn der Hovawartzucht liegt in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhundert. Kurt F. König  und Andere begannen mit der der Rekonstruktion des mittelalterlichen Hofhundes nach ihren Vorstellungen.
Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wurden solche Hunde in Deutschland immer weniger, da es weniger wilde Tiere, wie z.B. Wölfe gab. Dadurch wurde auch der Bedarf an mutigen und wachsamen Bauernhunden geringer. Das Hüten der Tiere übernahmen andere Hunde.
Dieser robuste  Begleiter war seinen Besitzern nicht nur treu ergeben, er bewachte und führte auch das Vieh zur Weide oder beäugte den Eingang zum Hof, was auch noch heute zu seinen liebsten Beschäftigungen gehört.
Der Hovawart als Rasse ist noch sehr jung, sein Name aber leitet sich aus dem mittelhochdeutschen ab. Dort wurden derbe Bauernhunde als „hovawart“/ „hovewart“ (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof und wart = der Wächter , also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, bezeichnet, also als Wächter des Hofes und der Habe. Bereits in den Schriften des Mittelalters wird der "Hovawart" erwähnt. Über das Aussehen dieser "Hovawarte" gibt es allerdings keine genauen Angaben, nur dass es sich um große, derbe und kräftige Hunde eines ziemlich einheitlichen Schlages gehandelt haben soll. in Berichten und Bildern des 15. Jahrhunderts  erscheinen diese Hunde als  Bewacher und  Aufspürer von Dieben.

Der Hovawart